Austausch statt Sprachkurs

Uns ist aufgefallen, dass viele einen Sprachkurs wählen und zum Teil nicht ganz damit zufrieden sind. Das hat verschiedene Gründe. Um aber die Lernfreude zu steigern und dennoch mehr zu lernen, schlagen wir vor, Austauschreisen von 3-4 Wochen zu machen. Dadurch wird nicht nur die Sprache angewandt, sondern auch deutlich vertieft und sogar fachlich genutzt.
Durch eine solche Sprachrreise bzw Exkursion bieten sich viele Vorteile die hier nochmal aufgelistet sind:

1. Das Leben wird ein bisschen entlastet, weil es eine ganz andere Art des Lernens ist. Statt der Skripte bzw Anhörungen, wird die Sprache aktiv genutzt und auch das Austauschland kennen gelernt.

2. Die Lust eine Sprache zu lernen steigt deutlich, wenn Sie aktiv angewendet wird.

3. Die Kosten für eine solche Reise sollten sich in einem erträglichen Rahmen bewegen, indem die IUBH Kooperation mit anderen Fern-Unis schließt.

4. Die Sprache kann nicht nur durch die Menschen erlernt werden, sondern auch durch Kurse die an solchen Kooperationsunis angeboten werden.

5. Auch im Lebenslauf sieht es gut aus, wenn die Chance eines Auslandausfenthaltes angenommen wurde.

Weiterhin sind die Kosten steuerlich absetzbar, sodass ein Teil der Kosten sogar wieder erstattet wird, was den Kostenfaktor nochmal optimiert.
Die 3-4 Wochen können mit 2-3 Wochen Urlaub “überbrückt” werden. Viele Unternehmen bieten an 1 Woche Bildungsurlaub für so etwas zu geben. Einige wenige bieten sogar an, eine Woche Bildungsurlaub in das Folgejahr zu übernehmen, sodass die Hälfte der Aufenthaltszeit ohne Inanspruchnahme des Urlaubs verbracht werden kann.

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7 Kommentare zu “Austausch statt Sprachkurs

  1. Im generellen hoert sich das gut an, da ich aber im Ausland lebe und in Deutschland studiere und nur 10 Tage Urlaub im Jahr habe und auch keinen Bildungsurlaub habe faende ich es nicht so gut wenn das so vorgeschrieben wird. Auch gibt es in Deutschland nicht fuer jedes Jahr Bildungsurlaub.

    Vielleicht kann man das ja als Option anbieten

  2. Diese Idee finde ich auch richtig gut! Hier könnte man auf jeden Fall was in dem Bereich machen.

    Dann bringt vielleicht auch Rosetta Stone etwas, wobei ich auch sagen muss, dass ich davon sehr enttäuscht bin. Es bietet keine Referenz welche mir im Berufsleben etwas bringen würde.

  3. Ich finde die Idee generell sehr gut, da ich so etwas auch ins Auge gefasst habe.

    Im Titel heißt es “Austausch STATT Sprachkurs”. Was würde das konkret bedeuten? Dass man die Sprache nur aufgrund des Austausches lernt oder lernt man die Sprache weiterhin mit Rosetta Stone und wendet diese zusätzlich im Austauschland an? Letzteres wäre ja eher zu bevorzugen. Jedenfalls stelle ich mir es wesentlich unattraktiver vor, wenn man die Sprache vorab nicht wirklich lernen kann und dann in den 3-4 Wochen anwendet.
    Mit Vorkenntnissen zur zu lernenden Sprache wäre das bestimmt viel schöner. Quasi eine Bestätigung seiner Lernbemühungen! 🙂

    Zum Thema Bildungsurlaub: Dieser kann aber wohl auch nur in den Bundesländern gewährt werden, die so ein entsprechendes Gesetz haben. Bayern und Sachsen zählen leider nicht dazu…